In der Sitzung des Ortsbeirats Ober-Erlenbach wurde unter anderem die Magistratsvorlage zur Stellungnahme der Stadt Bad Homburg zum Vorentwurf 2013 – Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien, Regionaler Flächennutzungsplan 2010 behandelt.

In dieser Magistratsvorlage wird festgeschrieben, den Mindestabstand zur Bebauung von 1000 m auf 750 m herabzusetzen sowie die Windhöffigkeit von 5,75 m/s auf 5,5 m/s zu als Kriterium zu reduzieren.
Das Vorranggebiet Nr. 5700 – das Gebiet auf dem sogenannten Taunuskamm – wird als nicht geeignet angesehen, was durchaus so nachvollzuziehen ist.
Stattdessen wird in dieser Vorlage eine weitere Vorrangfläche zwischen Ober-Erlenbach und Nieder-Erlenbach auf der Gemarkung Bad Homburg vorgeschlagen.
In den vorangegangenen Bürgerinformationsveranstaltungen in Ober-Erlenbach wurde immer von drei neuen Windkraftanlagen Richtung Petterweil/Karben gesprochen, die auch von den Ober-Erlenbachern weitgehend akzeptiert wurden. Nicht akzeptiert werden kann nach Meinung der CDU-Fraktion im Ortsbeirat die Ausweisung einer neuen Vorrangfläche nahe Ober-Erlenbach. Zu Bedenken ist hier auch das künftige Neubaugebiet „Am Hühnerstein“.  
Aus diesem Grund wurde durch die CDU-Fraktion folgender Änderungsantrag gestellt: Der Magistrat wird gebeten, in der Stellungnahme gegen das Windvorranggebiet Nr. 5700 zwischen Friedrichsdorf und Dornholzhausen/Kirdorf keine weiteren Flächen im Bereich Ober-Erlenbach anzubieten.
Insbesondere ist der Mindestabstand von 1000 m zur Bebauungsgrenze Ober-Erlenbach incl. Neubaugebiet „Am Hühnerstein“ einzuhalten.
Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von CDU und FDP so beschlossen.
Außerdem wurden von der CDU-Fraktion noch drei Anträge gestellt. Im Haushalt der Stadt 2014, der nun genehmigt wurde, sind Mittel in Höhe von 100.000,-- € zur Fortführung der Ortskernsanierung eingestellt. Die CDU bittet um Umsetzung dieser Maßnahme. Des weiteren sind ebenfalls Mittel für die Renovierung der Bürgersteige im Haushalt festgeschrieben. Auch hier bittet die CDU um entsprechende Maßnahmen.  
In der Martinskirchstraße, die sehr eng ist, soll ein einseitiges Parkverbot eingerichtet werden, um die Durchfahrt von Rettungswagen und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr zu garantieren.

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