Die CDU-Fraktion Bad Homburg sieht sich angesichts der Presseberichterstattung der Taunus Zeitung vom 17.07.2013 („Der heiße Draht: Die Buschwiesen stinken“) in ihrer Forderung nach sanitären Anlagen auf den Buschwiesen bestätigt. Die TZ hatte über die fehlenden Toiletten auf den Buschwiesen und der Kritik eines Erziehers hierüber berichtet.
 
„Die CDU-Fraktion hatte bereits vor einem Jahr auf die Problematik hingewiesen und im Juni 2012 einen Antrag im Jugend-, Sozial- und Sportausschuss eingebracht, der die Errichtung einer vandalismussicheren Toilettenanlage für die Buschwiesen vorsah. Dieser Antrag wurde allerdings durch das Bündnis abgelehnt“, erinnert die Sprecherin der CDU-Fraktion im Jugend-, Sozial- und Sportausschuss Mechthild Weiß-Hennerici. Damals hatte die CDU-Fraktion davor gewarnt, dass die Besucher der Buschwiesen gezwungen seien, ihr „Geschäft“ im angrenzenden Wald verrichten zu müssen. Kurz zuvor hatte bereits der Ortsbeirat Dornholzhausen in seiner Sitzung vom 16.04.2012 einem CDU-Antrag folgend den Magistrat einstimmig aufgefordert, auf den Buschwiesen wieder „hygienische Verhältnisse herzustellen“.
 
Dabei ist die CDU-Fraktion den Bedenken des Bündnisses hinsichtlich Zerstörung und Verwüstung der Sanitäranlage frühzeitig entgegengetreten. „Gerade im Hinblick auf die in der Vergangenheit immer wieder verursachten Beschädigungen an den Toilettenwagen haben wir stets das Merkmal ‚vandalismussicher’ besonders hervorgehoben. Auf vielen Autobahnparkplätzen sind heutzutage Toilettenanlagen aus Edelstahl zu finden, die äußerst widerstandsfähig gegen jede Form des Vandalismus sind und gleichzeitig problemlos gewartet und gereinigt werden können. Aufsichtspersonal, wie von der Stadt behauptet, wäre hierbei nicht erforderlich. Allenfalls müssten städtische Mitarbeiter das Auf- und Zuschließen der Toilettenanlage morgens und abends übernehmen“, so Weiß-Hennerici.
 
„Das Areal der Buschwiesen wird gerade jetzt im Sommer durch viele Bürger genutzt. Nicht zuletzt deshalb, weil dies die einzige öffentliche Fläche im Stadtgebiet ist, auf welcher das Grillen erlaubt ist. Aus diesem Grund erachten wir es auch für  unerlässlich, dass hierfür die notwendigen sanitären Einrichtungen durch die Stadt bereitgestellt werden müssen. Die gegenwärtige Situation ist eine Zumutung für jeden Besucher der Buschwiesen. Wir können daher die zuständigen Dezernenten nur wiederholt auffordern, tätig zu werden und diese unhygienischen Zustände zu beseitigen“, so Weiß-Hennerici abschließend.

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