Der Verkehrsausschuss hat in seiner letzten Sitzung am vergangenen Mittwochabend einstimmig dem CDU-Antrag zugestimmt, mit welchem der Magistrat gebeten wird, dem Ausschuss regelmäßig über die Möglichkeiten des Einsatzes von Elektrobussen im ÖPNV von Bad Homburg zu berichten.

„Es geht nicht darum, gleich morgen E-Busse bei den Herstellern zu ordern, sondern den Markt kontinuierlich zu beobachten und auch künftig fortwährend Testläufe durchzuführen“, betont der verkehrspolitische Sprecher und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfram Kister. „Denn auch die Stadt Bad Homburg muss sich den neuesten Entwicklungen alternativer, umweltfreundlicher Antriebstechniken im Bereich des ÖPNV weiter stellen. Der Markt weist gegenwärtig verschiedenste Techniken wie Hybrid, Kohlenwasserstoffe, Gas und Elektrik auf und hier gilt es, unter allen Angeboten vor allem die Elektrobusse besonders im Fokus zu behalten. Es ist wichtig, regelmäßig Testfahrten mit E-Bussen durchzuführen und weiter über alternative Kraftstoffe nachzudenken. Zudem profitieren besonders die Anwohner entlang der Streckenführung als auch die Fahrgäste bei rund 750 Busbewegungen am Kurhaus und am neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) von den vergleichsweise leisen Motoren dieser zukunftsweisenden, innovativen Technik. Nachdem bereits vor zwei Jahren mehrere Modelle von E-Bussen in Bad Homburg mit mangelhaften Ergebnissen dem Alltagstest ausgesetzt wurden, wird der Magistrat nun  beauftragt, bei verschiedenen Herstellern von Elektrobussen anzufragen und künftig kontinuierlich Testläufe in Bad Homburg durchzuführen. Zudem soll geprüft werden, ob und welche Art von Fördermittel hierfür bei Bund und Land beansprucht werden können. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hatte hierzu beispielsweise im Jahr 2013 ein Förderprogramm zu ‚Elektromobilität in hessischen Kommunen‘ (vgl. Staatsanzeiger für das Land Hessen, Nr. 8/2013, Seite 341 ff.) initiiert“, so Kister abschließend.

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