Die CDU-Fraktion Bad Homburg fordert für die Bad Homburger Innenstadt ein Gesamtverkehrskonzept, welches die Verkehrsführung im Zentrum der Kurstadt ganzheitlich bewertet und den gesamten innerstädtischen Bereich hinreichend berücksichtigt.

„Die vermeintlichen Lösungsansätze der Dezernenten OB Korwisi (Grüne) und Bürgermeister Krug (SPD) zur Verbesserung der Verkehrsführung im Bad Homburger Zentrum sind nur Flickschusterei“, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Bad Homburg, Wolfram Kister. „Bei den vielen lokal auftretenden Verkehrsproblemen in der Innenstadt wird versucht, jeweils isoliert für einen dieser Bereiche eine Lösung zu finden. Gerade vor dem Hintergrund des Erhalts des ‚Bad‘-Status ist jedoch ein Gesamtverkehrskonzept für den gesamten Innenstadtbereich nach Ansicht der CDU dringend erforderlich. Wir haben daher für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses am 09.07.2014 einen entsprechenden Antrag eingereicht, nach welchem der Magistrat ein solches Konzept erarbeiten soll. Hierbei sollte der gesamte Bereich vom Europakreisel bis zur Dietigheimer Straße sowie vom Viktoriaweg/Weinbergsweg bis zum Hessenring abgedeckt und genauer unter die Lupe genommen werden. Ferner soll unter anderem das Radverkehrskonzept, die Entwicklung des geplanten Wohngebietes ‚Vickersareal‘, das neue Karstadt-Parkhaus sowie diverse noch offene Anträge der parlamentarischen Gremien berücksichtigt werden. Entsprechend den Vorschlägen der Betreiber der Louisen-Arkaden sowie des Louisen-Centers sollen außerdem die Vorschläge zur Optimierung der Verkehrsführung in der Kisseleffstraße eingearbeitet werden. Für die Erstellung des Gesamtverkehrskonzeptes ist ebenfalls eine groß angelegte Verkehrszählung nach Fahrbeziehungen durchzuführen und diese im Rahmen einer Vorlage den parlamentarischen Gremien vorzulegen. Wir erwarten hierdurch nachhaltigere Lösungsansätze, die den Verkehrsfluss für die nächsten Jahre optimieren und gleichzeitig den Durchgangsverkehr aus den Kurbezirken herausnehmen, was letztlich dem ‚Bad‘-Status der Stadt zugute kommt. Zudem muss die Diskussion sachlich und ohne politische Vorbehalte sowie unter Einbeziehung der bestehenden Initiativen erfolgen“, fordert Kister.

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