Die CDU-Fraktion Bad Homburg steht der Entwicklung auf dem alten Klinik-Areal positiv gegenüber. Wir wünschen uns ein attraktives Quartier das zu Bad Homburg passt.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes:

„Eine Bebauung ohne Bebauungsplan wie es der § 34 Baugesetzbuch vorsieht, ist für uns indiskutabel. Bei einem Projekt in dieser Größenordnung ist es unerlässlich, dass die Umsetzung im B-Plan-Verfahren erfolgt. Hier müssen zwingend auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit einbezogen werden, insbesondere die unmittelbare Nachbarschaft. Dafür benötigen wir ein gut strukturiertes Konzept, welches alle Seiten beleuchtet.

Ein Schnellschuss wie ihn OB Korwisi plant, wäre für unsere Stadt eine Katastrophe.

Wenn die zur Zeit in der Planung befindlichen Baugebiete und zusätzlich das Areal der alten Klinik fertig gestellt worden sind, wird die Einwohnerzahl enorm ansteigen. Die Infrastruktur muss demnach mitwachsen und die Wohngebiete müssen von nachhaltiger Attraktivität sein für alle Bevölkerungsgruppen.“

„Da dürfen wir aus der Erfahrung von Oberursel mit der Intensivbebauung Hohemark lernen“ ergänzt Ursula Conzelmann, Sprecherin der CDU für den Bau-, Planungs- und Umwelt-Ausschuss.

„OB Korwisi sieht wieder einmal nur die partielle Entwicklung und verliert dabei die Gesamtheit der Planung völlig aus den Augen.

Die Hölderlinschule stößt bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen. Wenn noch einige hundert Kinder der Neubürger Bad Homburgs dazu kommen, ist der Kollaps vorprogrammiert.

Diese Problematik haben wir frühzeitig erkannt und uns bereits einige Gedanken zu dem Thema gemacht.

Denkbar wäre es den zukünftigen Investor von der Auflage des Baues einer KiTa zu entbinden, so dass mehr Wohnraum entsteht. Mit dem daraus erzielten Mehrerlös könnte dann ein Grundstück in unmittelbarer Nähe der Hölderlinschule erworben werden, so dass die Schule ihre Kapazitäten entsprechend erhöhen kann. Auch der Bau der dringend benötigen KiTa könnte auf diesem Gelände erfolgen. Wir werden hierfür einen entsprechenden Prüfantrag stellen“, bestätigt Alexander Hetjes.

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