Die CDU Ober-Eschbach nimmt Bezug auf die jüngste Presseberichterstattung zur
Gründung des Stadtteil- und Familienzentrums in Ober-Eschbach und begrüßt den
geschlossenen Kooperationsvertrag. „Unser Stadtteil ist bekanntlich der letzte
Bad Homburgs ohne Familienzentrum, umso mehr freut es uns, dass der
Lückenschluss nun in greifbare Nähe rückt und Ober-Eschbach ein eigenes Zentrum
bekommt“, so der Vorsitzende der CDU Ober-Eschbach Wolfram Kister. Verwundert ist
der CDU-Ortsverband hingegen ob der geäußerten Raumpläne von Sozialdezernentin
Lucia Lewalter-Schoor (SPD). Diese hatte sich kürzlich für die Unterbringung des
Familienzentrums im alten Feuerwehrgerätehaus nach dessen Umbau ausgesprochen.
Dem widerspricht nun CDU-Chef Kister: „Der Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten ist
zwar gut nachvollziehbar. Das Raumangebot des alten Feuerwehrgerätehauses am
Kirchplatz ist jedoch äußerst begrenzt. Nach jahrelanger Planung und zahlreichen
Gesprächen mit den ortsansässigen Vereinen ist es gelungen, ein gemeinsames
Nutzungskonzept zu erarbeiten, welches auch bereits durch die parlamentarischen
Gremien verabschiedet wurde. In diesem Konzept ist mit allen Beteiligten vereinbart
worden, dass die AWO, die in der Vergangenheit bereits viel von den geplanten
Tätigkeitsfeldern des gegründeten Stadtteilzentrums miterledigt hat, als einzige
Organisation einen fest zugewiesenen Raum für ihre Büroarbeit erhält. Alle anderen
Vereine haben aufgrund des bestehenden Platzmangels jederzeit die Möglichkeit, die
übrigen Räumlichkeiten im alten Feuerwehrgerätehaus kostenfrei über das
Immobilienmanagement der Stadt anzumieten“. Kister weist darauf hin, dass diese
Möglichkeit selbstverständlich auch für das neue Stadtteilzentrum besteht und bekräftigt
damit gleichzeitig das Ziel, an dem bereits erarbeiteten Nutzungskonzept festzuhalten.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag