Die CDU Dornholzhausen nutzt die Offenlegung der vorgeschlagenen Änderungen des B-Plans 49, um mit den Bürgern Dornholzhausens in einen intensiven Dialog über die geplante Bebauung des ehemaligen Lilly-Areals einzutreten. Mit einem Flyer an alle Haushalte in Dornholzhausen informiert die CDU über die Möglichkeit, noch bis zum 31. August 2012 unter www.bad-homburg.de > Stadtinfo > Bebauungspläne > B-Plan 49  Stellungnahmen zur geplanten Bebauung an die Stadt abgeben zu können.

„Wir finden es nicht in Ordnung, dass die Stadt mit der Offenlegung des B-Plans und der zugehörigen Gutachten mitten in den Sommerferien begonnen hat und die Bürger jetzt nach den Ferien nur noch zwei Wochen Zeiten haben, sich über eine Bebauung zu informieren, die insbesondere im Bereich Verkehr zu erheblichen Belastungen für Dornholzhausen führen wird", so die Stadtverordnete und Vorsitzende der CDU Dornholzhausen, Dr. Bettina Gentzcke. „Aus zahlreichen Gesprächen mit den Bürgern wissen wir, dass eine Zunahme des Verkehrsaufkommens an der ehemaligen Lilly-Zufahrt und am PPR-Knoten von den Bürgern als sehr kritisch angesehen wird. Insbesondere im Berufsverkehr werden große Probleme und Rückstaus bis zur Ortsmitte erwartet. Die Bürger sind daher überhaupt nicht mit den Plänen zur Bebauung des ehemaligen Lilly-Areals einverstanden und haben begonnen, dies in Stellungnahmen an die Stadt zum Ausdruck zu bringen", so Gentzcke weiter.

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfram Kister, ergänzt: „Die vorgeschlagenen Verkehrsentlastungsmaßnahmen wie z.B. die Schaffung einer ampelfreien Rechtsabbiegerspur werden zu keiner nennenswerten Entlastung führen, da sich im Einmündungsbereich zur Hohemarkstraße ein Fußgängerüberweg befindet und diese Fahrspur noch dazu in einem zu kurzen Einfädelungsstreifen auf der Hohemarkstraße enden soll. Ferner zeugt der beabsichtigte Umbau des PPR-Kreuzungsbereiches, bei dem die Saalburgchaussee in zwei Geradeausspuren in Richtung A661 und einer Linksabbiegerspur in die Innenstadt verändert werden soll, von einem Verzweiflungsakt des Bündnisses, denn spätestens die Fahrbahnverengung am Fußgängerüberweg Kälberstücksweg, an welcher zukünftig alle drei Spuren in eine Fahrspur eingefädelt werden sollen, wird zu erheblichen Rückstaus führen. Das vorgelegte Konzept ist unserer Ansicht nach nicht zielführend, da es eher den Eindruck einer Notlösung erweckt, als vielmehr eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung aufzuzeigen", so Kister.

Die CDU wirbt daher dafür, auf dem ehemaligen Lilly-Areal Wohnbebauung zu schaffen, aber andere Schwerpunkte zu setzen, die weniger Verkehrsbelastungen zur Folge haben. Ausführliche Informationen dazu wird es am Info-Stand der CDU Dornholzhausen am 24.08.2012 in der Zeit von 16–20 Uhr auf der Lindenallee vor dem REWE-Markt geben.

Wer die CDU-Vorschläge für ein alternatives Bebauungskonzept unterstützen will, kann am Info- Stand an einer Unterschriftenaktion teilnehmen. Ferner gibt es weitere Informationen unter www.bebauung-ortseingang-dornholzhausen.de. Hier können die Bürger ebenfalls Zustimmung zu den Vorschlägen der CDU mit ihrer Online-Unterschrift ausdrücken. Über 50 Unterstützer sind schon registriert, und es werden täglich mehr.

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