Die CDU sieht sich durch die jüngst von der IHK Frankfurt formulierten Empfehlungen und Denkanstöße in ihrer Wirtschafts- und Standortpolitik für Bad Homburg bestätigt. „Die Vorschläge seitens der Unternehmen decken sich voll und ganz mit unseren Positionen und den von uns bereits angestoßenen Projekten“, freut sich CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Alfred Etzrodt.

An erster Stelle sieht sich die CDU in der Empfehlung der IHK bestätigt, einen überparteilichen Masterplan für Bad Homburg in die Tat umzusetzen. „Als Regiebuch, das wir gemeinsam mit den Menschen und der Wirtschaft in Bad Homburg erarbeiten wollen, wird uns der Masterplan eine nachhaltige und vor allem von der Bevölkerung akzeptierte zukünftige Stadtentwicklung ermöglichen“, so Etzrodt weiter.

Dazu gehört auch die Nutzung von innerörtlichen Brachflächen für attraktive Wohn- und Gewerbegebiete. „Genauso wie von der IHK gefordert, geht es uns darum, bei der Entwicklung neuer Standorte für Wohnen und Arbeiten auf deren Attraktivität zu achten“, erklärt Etzrodt. Daher befürwortet die CDU den Bau von Wohnungen auf dem Lilly-Gelände. Jedoch wird es eine so hohe Verdichtung von Wohnraum, wie sie von der Stadt dort vorgesehen ist, mit der CDU nicht geben. Etzrodt: „Wir werden bei der Aufstellung des Bebauungsplanes sicherstellen, dass dort eine lockere Bebauung mit Einfamilienhäusern und zwei- bis dreigeschossigen Wohnhäusern entsteht und keine fünfgeschossigen Wohnblocks errichtet werden.“

Auch bei der weiteren Entwicklung des Bahnhof-Areals fordert die IHK eine hohe städtebauliche Qualität. Für die CDU ist das Wasser auf die Mühlen. „Bisher haben wir Vorschläge vorgelegt bekommen, welche Nutzungen rund um den Bahnhof entstehen sollen. Für uns sind hier vor allem jugendorientierte Nutzungen wichtig. Ein Kino-Center, eine Diskothek und Trendgastronomie sind für die CDU ein Muss. Wie das Ganze städtebaulich aussehen könnte, dazu erwarten wir noch gute Vorschläge.“

Das von der IHK als notwendig erachtete, verbesserte Parkplatzangebot im Innenstadtbereich wird zum großen Teil durch die Erweiterung des Karstadt-Parkhauses bereits realisiert. Dennoch sind weitere Parkplätze sinnvoll.

Über das Lob der IHK, dass sich Bad Homburg in den letzten Jahren erfolgreich als Gesundheitsstandort positioniert habe, freut sich die CDU. „Unsere Politik ist vor dem Hintergrund der zukünftigen demografischen Entwicklung besonders darauf ausgerichtet, von den langfristigen Wachstumsperspektiven der Gesundheitswirtschaft zu profitieren“, so Etzrodt. „Es war daher ein wichtiger Erfolg, dass es uns gelungen ist, einen geeigneten Standort für den Neubau der Hochtaunuskliniken zu finden und damit das Krankenhaus in Bad Homburg zu halten.“

Schließlich sieht sich die CDU auch in ihrer Position zum weiteren Vorgehen in Sachen PPR-Kreuzung bestätigt. So fordert auch die IHK umgehend in Verhandlungen über eine Kostenbeteiligung von Bund, Land und Kreis einzusteigen, um die Hindernisse für eine zügige Untertunnelung der PPR-Kreuzung zu beseitigen und damit den gesamten Wirtschaftsstandort zu stärken. „Würden die nun vorgelegten Planungen realisiert, wäre das nicht nur eine zukunftsfähige Lösung für einen der neuralgischen Verkehrsknoten in der Region, auch für Bad Homburg wäre es eine hervorragende Lösung. Denn die deutliche Senkung der Belastung durch den Verkehrslärm und die neuen städtebaulichen Möglichkeiten würden ein deutliches Mehr an Lebensqualität in den angrenzenden Stadtteilen bedeuten“, erläutert Etzrodt.

Der Fraktionsvorsitzende abschließend: „Wir sehen, dass wir als CDU die Weichen schon in der Vergangenheit für die Zukunft richtig gestellt haben und dass wir auch mit unserem Programm für die kommenden fünf Jahre richtig liegen. Und gerade deshalb ist es für die Finanzkraft und die Arbeitsplätze in unserer Stadt wichtig, dass Bad Homburg diesen Kurs auch in Zukunft weiter verfolgt.“

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