Die CDU-Fraktion Bad Homburg reagiert besorgt auf die Presseberichterstattung vom 30.01.2013 zur Finanzlage der Stadt Bad Homburg und sieht in der gegenwärtigen Schuldenlage der Stadt alles andere als einen Grund zur Freude.

„Die CDU kann die Unbekümmertheit Bürgermeister Krugs (SPD) angesichts einer Neuverschuldung von 17 Millionen Euro alleine im letzten Jahr und einem Schuldenberg in Höhe von nunmehr 50 Millionen Euro nicht nachvollziehen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Es stellt sich für den verwunderten Bürger die Frage, warum der verantwortliche Kämmerer in Anbetracht dieser Schulden und der noch zu erwartenden Neuverschuldung keinen Grund zur Besorgnis sieht. Im Gegenteil – den enormen Schuldenstand versucht Krug beschönigend mit den gegenwärtig ‚traumhaften Zinsen’ und Investitionen in Sachwerte – also auf Habenseite – zu rechtfertigen. Dabei vergisst er allerdings, dass alle Sachinvestitionen hohe Folgekosten nach sich ziehen wie beispielsweise Abschreibungs-, Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten oder zusätzliche Zinsen und somit zu weiteren Belastungen für die kommenden Haushalte führen werden. Es müssten also vielmehr Sparmaßnahmen ergriffen werden, um diese haushaltspolitische Irrfahrt zu stoppen“, so Hetjes.

„Auch die hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer waren indessen nur möglich, weil das Bündnis Anfang letzten Jahres an der Steuerschraube gedreht und die Gewerbesteuer drastisch erhöht hat. Dieser Umstand vermag allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die zu CDU-Zeiten einmal soliden Finanzen der Stadt nun in Rekordzeit geschmolzen sind. Nicht genug, dass die Schulden der Stadt im vergangenen Jahr um ein Drittel weiter gewachsen sind. Das Bündnis plant unbeeindruckt hiervon, für dieses Jahr weitere Schulden aufzunehmen“, so Hetjes.
 

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