In den aktuellen Sitzungen des Wirtschafts- und Finanzausschusses, des Verkehrsausschusses und der Stadtverordnetenversammlung legt der Magistrat eine Beschlussvorlage zur Umstellung des Stadtbusnetzes auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb vor.

Im vergangenen Jahr hatte die CDU-SPD-Koalition einen gemeinsamen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und den Magistrat damit gebeten, die Voraussetzungen für die Umstellung der Stadtbusse auf alternative Antriebe zu prüfen und die Umstellung vorzubereiten.
„Wir begrüßen, dass der Magistrat nun in vertiefende Untersuchungen zur Umstellung auf Elektro- oder Wasserstoffbusse eintreten und zur Fortführung der Zusammenarbeit auch zeitnah das Gespräch mit Friedrichsdorf und Oberursel suchen will“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Oliver Jedynak.
„Unser Ziel ist eine Umstellung des Stadtbusverkehrs auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb zum Ende des laufenden Verkehrsvertrags am 01.01.2025. Dafür müssen jetzt frühzeitig die Weichen gestellt und nach Abschluss der Gespräche mit Friedrichsdorf und Oberursel der Platzbedarf im Betriebshof zeitnah ermittelt werden, um gegebenenfalls eine Erweiterung oder einen Umzug in Angriff nehmen zu können. Dass es bereits vorab einen ersten Langzeit-Testbetrieb auf der Buslinie 6 geben wird, begrüßen wir auch in Hinblick auf die Luftqualität im Kurbezirk ausdrücklich“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Roland Mittmann.
„Dass der Stadtbusbetrieb derzeit kostendeckend erfolgen kann, ist außergewöhnlich und beachtlich. Sowohl die anstehende Umstellung der Linie 6 als auch die spätere Umstellung des gesamten Stadtbusnetzes auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb werden aber zu zusätzlichen Ausgaben führen, die der Magistrat auf zwei bis drei Millionen Euro pro Jahr schätzt. Das ist uns der Schutz unserer Luftqualität jedoch wert“, ergänzt Jedynak.

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