"Der Masterplan ist ein sehr wichtiges Instrument, um auch in Zukunft Bad Homburg als attraktive Wohnstadt, Kurstadt, Einkaufsstadt und als Wirtschaftsstandort zu erhalten und zielgereichtet weiterzuentwickeln. Wir freuen uns, dass - auch durch das Engagement der Ideeninitiative Masterplan - nun ein breiter Konsens gefunden wurde, der von Oberbürgermeister Korwisi und der Mehrheit der Fraktionen getragen wird", kommentiert Dr. Alfred Etzrodt, Fraktionsvorsitzender der CDU Bad Homburg, die neueste Entwicklung zum Thema Masterplan.

"Uns war es immer besonders wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger an allen Prozessen von Anfang an beteiligt werden und eine tragende Säule des Masterplanprozesses sind. Besonders durch die geplanten Stadtteilforen haben sie die Möglichkeit, sich aktiv mit ihren Ideen und Wünschen einzubringen und ihre Stadt mitzugestalten", betont Etzrodt und erklärt weiter: "Denn die Stadtentwicklung wird nicht nur von Politik und Verwaltung geprägt, sondern maßgeblich von den Bürgern. Durch ihr Engagement in Vereinen, Feuerwehren, Verbänden, in den Kirchen, in den Unternehmen und vielen anderen Institutionen werden Entscheidungen getroffen, die die Entwicklung einer Stadt stark beeinflussen. Es muss sichergestellt werden, dass diese Akteure auch verstärkt eingebunden sind."

"Das Konzept sieht außerdem einen Lenkungsausschuss vor, dem neben der Verwaltung auch alle Fraktionen angehören. Dadurch ist sichergestellt, dass sie immer Einfluss auf den Masterplanprozess nehmen können und sich dadurch fachlich und kreativ besser einbringen können," erläutert Etzrodt. "Zu den wichtigen Aufgaben gehört auch die Auswahl eines geeigneten externen Büros, das die aufwendige Erstellung des Masterplans effizient und effektiv durchführen kann, ohne wichtige Ressourcen der Verwaltung zu blockieren," sagt Etzrodt weiter.

"Durch den breiten Konsens von Verwaltung und Fraktionen kann mit der Vergabe des Masterplanes nun zügig fortgeschritten werden, damit wir möglichst bald ein Regiebuch in der Hand haben, wie eine nachhaltige zielgerichtete Stadtentwicklung für die nächsten Jahrzehnte aussehen könnte, die uns im immer stärker werdenden Wettbewerb der Städte untereinander auch einen Vorteil verschafft," so Etzrodt abschließend.

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