Die CDU-Fraktion Bad Homburg hat in der vergangenen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses beantragt, eine anonymisierte Bestandsaufnahme aller Heizungsanlagen rund um das Kurgebiet zu veranlassen. Hierbei soll besonders die Art der Heizung, das Baujahr der Anlage sowie das Ergebnis der letzten Abgasmessung berücksichtigt werden.

„Im Jahr 2019 wird der „Bad“-Status von Bad Homburg erneut geprüft. Hierbei liegt für den Deutschen Heilbäderverband ein Hauptkriterium für das Prädikat „Kurort“ naturgemäß bei der Luftqualität. Doch bereits seit 2009 macht uns die Stickoxidkonzentration und Feinstaubbelastung ausgerechnet im Kurpark Sorgen. Trotz bereits ergriffener Maßnahmen wie der Austausch alter Ölheizungsanlagen z.B. in der Wickerklinik und Erneuerung der Stadtbusflotte, müssen wir nach wie vor Ursachenforschung betreiben, um die Luftqualität im Kurgebiet weiterhin zu verbessern. Durch die jetzt beantragte Bestandsaufnahme kann geklärt werden, ob die Heizungsanlagen überhaupt noch bzw. in welchem Ausmaß zu den Verursachern des Feinstaubproblems gehören, um dann ggf. gezielt Anreize zur Erneuerung alter Anlagen zu schaffen“, begründet die Sprecherin des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der CDU-Fraktion Ursula Conzelmann den Antrag.

„Uns ist es wichtig, dass das Stadtparlament zügig einen geeigneten Maßnahmenkatalog beschließen kann, um die Luftqualität und unseren Kurortstatus langfristig zu sichern“, so Conzelmann abschließend.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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