Die CDU-Fraktion Bad Homburg begrüßt die Entscheidung des Magistrats die Ausschreibung für das Moove & Groove-Center am Bahnhof zu stoppen.

„Wir sind froh, dass Oberbürgermeister Hetjes jetzt die Notbremse gezogen hat. Die von seinem Vorgänger geführten Verhandlungen waren finanziell gesehen einfach nur miserabel, so dass die Einstellung des Verfahrens geboten ist. Jetzt gilt es, so schnell es geht eine neue Ausschreibung zu starten. Disko und Kino in einem für die Stadt wirtschaftlich sinnvollen Rahmen zu realisieren, hat für die CDU eine sehr hohe Priorität“, so der Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak.

Auch die baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Ursula Conzelmann zeigte sich angesichts der Entscheidung zufrieden: „Die CDU hat dieser Vorlage der Verwaltung sehr dankbar zugestimmt. Der Grundstückswert wurde viel zu niedrig angesetzt, allein das ist Grund genug, die Ausschreibung wegen Unwirtschaftlichkeit zu stoppen. Der daraus entstehende Schaden für die Stadt wäre immens und darf deshalb in der jetzigen Form nicht weiter verfolgt werden. Die Gutachten bestätigen dies eindeutig und zeigen damit dem Amtsvorgänger und seiner Projektausrichtung ganz klar die rote Karte. Problematisch ist auch die Verknüpfung der Funktionen, denn ein Investor muss nicht nur ein Kino bauen und betreiben können, sondern auch eine Diskothek, eine Trendsporthalle und eine Tiefgarage. Das ist für die meisten Investoren ein K.O.-Kriterium. Bisher konnte überhaupt erst ein Investor gefunden werden, nachdem die Stadt zugesichert hatte, als Mieter den Betrieb der Trendsporthalle komplett zu finanzieren. Und das obwohl die Jugendvertreter die Trendsporthalle für fragwürdig eingestuft haben. Jetzt sind die Weichen richtig gestellt, um das Projekt umgehend tragfähig und für Investoren als auch für die Stadt interessant als auch wirtschaftlich zu gestalten, damit wir unser Kino und einen passenden Club baldmöglichst umsetzen können.“  

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