In einem Antrag der CDU Stadtverordneten Fraktion im Kultur-, Sport-, und Freizeitausschuss wird der Magistrat beauftragt, bei der nächsten Namensgebung einer Straße eine weibliche Namensgeberin auszuwählen. Hierfür soll geprüft werden, ob eine Bad Homburger Persönlichkeit oder eine Dame im Kontext der Frauenrechtsbewegung von 1919 in Deutschland hierfür auszuwählen ist oder gar eine Bad Homburger Persönlichkeit als Namensgeberin in Frage kommt.

Die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland hat am 19. Januar 1919 stattgefunden. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit einige Jahre hinter seinen europäischen Nachbarn Norwegen, Dänemark und Island zurück. Eindrucksvoll dokumentiert wurde die Genese des Frauenwahlrechts in Deutschland in der Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum in Frankfurt, zu der die FrauenUnion am 18. Januar zu einer Führung einlud. „Ein äußerst wichtiges Kapitel in der Entwicklung unserer Demokratie, das in den letzten Jahren z.B. durch Fraueninitaitven ind er Berufswelt wieder etwas in den Fokus gerückt ist“, so Nina Kott CDU-Stadtverordnete. Mit diesem Antrag unterstreicht die CDU Fraktion die Bedeutsamkeit der damaligen Ereignisse für die heutige Zeit.

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