Mit großer Verwunderung reagiert die CDU-Fraktion Bad Homburg auf die Presseberichterstattung der Taunus Zeitung vom 09.11.2012 zur Haushaltsbilanz der Stadt Bad Homburg unter der Überschrift „Die Stadt und die Schulden“.

„Die Aussagen Krugs zeugen von wenig Sachkunde“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes und bezieht sich damit auf die Aussage von Bürgermeister Krug, das Bündnis habe ‚Investitionen angeschoben’ und eine Vielzahl an Gebäuden und Grundstücken im Stadtgebiet gekauft. „Bundeswertpapierverwaltung, Bahnhof und Vickersgelände sind allesamt noch in der Amtszeit der ehemaligen Oberbürgermeisterin Dr. Ursula Jungherr gekauft worden. Die Rücklagen der Stadt waren zudem dafür vorgesehen, den Bahnhof und die Bundeswertpapierverwaltung zu sanieren. Außerdem wurden Rücklagen vorgehalten, um den Bad Homburger Anteil an der Regionaltangente West zu finanzieren. Das aus gutem Grund zurückgelegte Geld wurde jedoch vom Korwisi-Bündnis für eigene Projekte ausgegeben. Von einem Investitionsstau zu reden, ist daher Legendenbildung und schlichtweg falsch“, betont Hetjes.

„Die Regionaltangente West wurde von der CDU stets mit oberster Priorität vorangetrieben. Auch die Planungen der U2-Verlängerung waren bereits zu Zeiten der CDU geführten Koalition bis zur Planfeststellung gediehen. Durch Umplanungen des Korwisi-Bündnisses ist jedoch alles hinausgezogen worden, um den Anschein zu erwecken, das Bündnis sei Urheber der Planungen gewesen. Im Übrigen sind die wesentlichen Planungsleistungen von RTW als auch U2-Verlängerung noch während der Amtszeit von Frau Dr. Jungherr bezahlt worden“, so Hetjes abschließend.
 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag