„Rettet die Kinderstation“ – so lautet der Aufruf einer bundesweiten Initiative der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die aktuell in ganz Deutschland anläuft und die die Fallpauschalen mit Politik und Krankenkassen neu verhandelt. Hier muss und wird es ein Umdenken geben. Der Stadtverband der CDU wird sich weiter für eine Kinderklinik in Bad Homburg einsetzen. Gemeinsam mit Trude Sommer haben die Homburger Christdemokraten bisher bereits fast 14.000 Unterstützer-Unterschriften aus dem ganzen Hochtaunuskreis gesammelt (www.kinderklinik-badhomburg.de).

„Die ablehnende Haltung von Sozialminister Grüttner zu dem Projekt ist zwar ein Rückschlag, dennoch bedeutet Politik häufig, dicke Bretter zu bohren“, erklärt Bad Homburgs CDU-Vorsitzender Thorsten Bartsch. Mit diesen Worten war auch Landrat Krebs als Schirmherr des neu gegründeten Fördervereins Kinderklinik angetreten.
Daher unterstützt der Stadtverband die Forderung des Fördervereins, dass das Ministerium möglichst schnell, im gemeinsamen Gespräch die entscheidungsrelevanten Fallzahlen offenlegt und die Daten zur erwarteten Bevölkerungsentwicklung transparent macht. „Beides zusammen ist die Voraussetzung, um in weitere Diskussionen und in eine Lösungsfindung einzusteigen“, so Bartsch weiter.

Denn nicht nur in Bad Homburg und im Hochtaunuskreis, auch im Norden von Frankfurt werden in den kommenden Jahren zehntausende neue Wohnungen entstehen und somit viele junge Familien in den Einzugsbereich der Hochtaunuskliniken ziehen. „Die vielen tausend Unterzeichner für eine Kinderklinik in Bad Homburg haben Notfall-Erfahrungen mit dem eigenen kranken Kind gemacht und diese Lebenswirklichkeit muss von der Politik ernst genommen werden“, erklärt Bartsch abschließend.
 

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