Die CDU-Vorsitzenden von Partei und Fraktion, Thorsten Bartsch und Dr. Alfred Etzrodt, werden in der CDU-Fraktionssitzung am Montag vorschlagen, Ansgar Schulz für die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers zu nominieren, und erwarten die einhellige Zustimmung der Fraktion für ihren Vorschlag.

„Nach dem Tod von Franz Josef Ament war für alle eigentlich klar, dass Ansgar Schulz (CDU) als sein Stellvertreter, der bereits die vergangene Stadtverordnetensitzung souverän geleitet hatte, auch für die letzte Sitzung diese Aufgabe übernehmen würde“, erklärt Etzrodt.

Dann kam die Nachricht, dass aus rechtlichen Gründen auch für diese letzten Wochen bis zur Kommunalwahl doch noch eine Neuwahl des Stadtverordnetenvorstehers erfolgen muss. „Franz Josef Ament hat viel Zeit in das Amt des Stadtverordnetenvorstehers investiert und hat mit enormem Einsatz und mit der Wahrnehmung zahlloser Termine Maßstäbe gesetzt. Für einen Familienvater, der ein mittelständisches Unternehmen führt, ist ein solcher Einsatz zusätzlich kaum zu leisten. Das waren die Bedenken von Herrn Ansgar Schulz, als die Frage aufkam, ob er für die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers zur Verfügung stünde", so Etzrodt weiter.

„Sowohl für uns als auch für Herrn Schulz war es in dieser Situation aber auch wichtig, dass dieses präsidiale Amt von einer breiten Mehrheit des Parlamentes getragen würde. Die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers sollte zudem nicht in den Reißwolf des Wahlkampfes hineingezogen werden“, erklären Bartsch und Etzrodt. Um zeitlich entlastet zu sein, bat Herr Schulz darum, vom Vorsitz des Hauptausschusses entbunden zu sein. Daraufhin lud Etzrodt dann die anderen Fraktionsvorsitzenden zu einem gemeinsamen Treffen ein. Dort wurde ein breiter Konsens gefunden, Ansgar Schulz mitzutragen. „Daraufhin hat sich Herr Ansgar Schulz bereit erklärt, für das Amt bis zur Kommunalwahl zur Verfügung zu stehen. „Dafür gilt ihm unser großer Dank“, so Bartsch und Etzrodt.

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