Die Sanierung des Gotischen Hauses ist zwar erst für die Jahre 2019 und Folgende vorgesehen, jedoch möchte die CDU Fraktion Bad Homburg bereits jetzt prüfen, welche öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten währenddessen als Ausweichquartier für Teile der Sammlung genutzt werden können. Da eine Ausstellungskonzeption einer langen Vorlaufzeit bedarf, wurde ein entsprechender Prüfantrag für die kommende Sitzung des Kultur-, Sport- und Freizeitausschusses eingereicht.
Die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Nina Kott erklärt hierzu: „Wir möchten, dass rechtzeitig Überlegungen angestellt werden, wie Teile der ausgestellten Sammlung des Gotischen Hauses im Rahmen einer Ausweichlösung auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Hierfür würde sich z.B. eine Doppelausstellung im HOREX Museum anbieten, etwa in Form einer
Gegenüberstellung von Industriegeschichte und Landgrafenzeit. Die thematische Erweiterung würde ein breiteres Publikum ansprechen. Denkbar wäre auch eine Realisierung in der Englischen Kirche. Dies würde sich inhaltlich gut begründen lassen, da die Highlights des Gotischen Hauses dann dort gezeigt würden, wo das Museum im Jahr 1916 begonnen hat, sozusagen Stadtgeschichte im Herzen der
Stadt. In jedem Fall ist es uns wichtig, dass mit der Ausstellung der Sammlungshighlights des Gotischen Hauses im öffentlichen Raum der Kulturbetrieb für Bürgerinnen und Bürger geöffnet bleibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Stadt damit zusätzlich die Lagerkosten einspart“, so Kott abschließend.

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