In einem Antrag der CDU Stadtverordneten Fraktion im Kultur-, Sport-, und Freizeitausschuss wird der Magistrat beauftragt zu prüfen, ob sich im Museum Gotisches Haus eine Ausstellung zum Thema Mode der Laternenköniginnen in der Tradition der Bad Homburger Schneiderkunst realisieren lässt

Die Tradition der Laternenkönigin in Bad Homburg beginnt mit dem Jahr 1951. Lange orientierte sich das Kleid der Laternenkönigin an der zeitgenössischen, anspruchsvollen Abendmode. Ob Paris oder Burdaschnittbogen, diese Kleider verkörperten Glanz und Modernität. Später entwickelte sich das Kleid der Laternenkönigin zunehmend weg von der klassischen, großen Abendrobe. Eine Entwicklung war der Rückgriff auf historische Kostümvorlagen, zum Beispiel aus dem Rokoko. Das Märchenhafte in Gestalt einer Königin wurde in den letzten Jahrzehnten in phantasievollen, individuell gestalteten Kleidern betont. Auf diese Phantasieroben folgten dann elegant, schlicht gestaltete Kleider, die durch Farbe und Material wirken. Die Ausstellung soll die Entwicklung der Laternenköniginnenmode und die damit verbundenen unterschiedlichen Ideen und Erwartungen in Bezug auf die Rolle „Laternenkönigin“ zeigen. „Mit diesem Antrag möchte die CDU-Fraktion zum einen die Tradition des in Bad Homburg ansässigen Schneiderhandwerks hervorheben und zugleich neue Besuchergruppen mit einem interessanten und zugänglichen Thema ansprechen“, so Nina Kott CDU-Stadtverordnete. Insbesondre im Hinblick auf die anstehende Sanierung des Museums Gotisches Haus, ist es wichtig, über neue Veranstaltungsformen und zielgruppengerechte Ansprache Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, so Kott.

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